
Der Schweizer Philosoph Heinrich Barth (1890-1965) ist leider noch immer kaum bekannt. Im Schatten seines berühmten Bruders, des Theologen Karl Barth, sowie auch in demjenigen seines zeitweiligen Basler Kollegen Karl Jaspers stehend, hat er es nie vermocht, die Aufmerksamkeit einer breiteren philosophischen Öffentlichkeit auf sich und seine Werke zu lenken. Erst in den letzten Jahren ist Barth auch für einige Leute ausserhalb seines Schülerkreises zum Gegenstand eines lebhaften Interesses geworden. Es zeichnet sich ab, dass seine Philosophie im Kontext heutigen Denkens von ausserordentlicher Aktualität sein könnte, weil sie, auf dieselbe Denktradition bezugnehmend, ganz andere Wege beschreitet und zu anderen Ergebnissen kommt als der Mainstream. Höchste Zeit also, Barth auch im Internet vorzustellen.
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